Die Telekom hat für Aufruhr gesorgt als sie ihr Vorhaben ankündigte, die Verbindungsgeschwindigkeit ab 75GB Volumen im Monat auf 384kbit/s drosseln zu wollen.

Kritiker nennen in diesem Zusammenhang gerne die staatlichen Zuschüsse zum Ausbau der Breitbandverbindungen, die z.B. in Bayern bei einem Förderhöchstbetrag von 500.000 Euro je Gemeinde liegen und bis 2017 laufen.

Vermutlich aufgrund der bald anstehenden Wahlen hat die Bundesregierung interveniert und ein Absenken auf höchstens 1Mbit/s angeregt.

Nun hat die Telekom eingelenkt und diskutiert eine Übertragungsrate von 2MBit/s ab den genannten 75GB Volumen. Interne Dienste, wie z.B. "Entertain" sollen nicht mit ins Monatsvolumen gerechnet werden, konzernfremde Dienste (iTunes, Maxdome etc.) dagegen werden aufaddiert.

Wir sind gespannt...

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Das LG Köln hat entschieden, dass einem Nutzer, dem eine Flatrate versprochen wird, auch eine Flatrate zur Verfügung gestellt werden muss. Dass die Dienstleistung ab einem bestimmten Moment beschnitten werden kann, liegt nicht im Fokus des Kunden.

Die Telekom hat nun einen Monat Zeit, gegen dieses Urteil in Revision zu gehen. Geht sie diesen Schritt nicht, ist das Urteil gültig, geht die Telekom in Revision, so werden die weiteren Gefechte vor dem OLG ausgefochten.