Dass nicht nur gute Software wichtig ist, zeigen wir hier:

Dieser Rechner ist drei Jahre alt und verrichtet brav seine Dienste in einem sauberen Büro (ohne Teppichboden!) zu üblichen Bürozeiten.

Der Rechner zickt, gibt merkwürdige Meldungen von sich, der Programmstart dauert mitunter Ewigkeiten. Viren könnten die Übeltäter sein - und natürlich sollen sie gesucht und entfernt werden.

Doch: Bevor wir an einem Rechner mit irgendwelchen Arbeiten auf Software-Seite beginnen, werfen wir grundsätzlich einen Blick unter die Motorhaube: Sind alle Steckverbindungen fest, wie geht es den Kondensatoren? Nicht jedes Problem lässt sich per Software oder Fernwartung lösen!

Dass diesem Kollegen hier gerne die Puste ausgeht (vor allem bei den derzeit herrschenden Außentemperaturen von 28°C und mehr...), wird uns jeder gerne bestätigen. Wenn wir einem so zugestaubten Rechner begegnen, schreiten wir zur Tat: CPU- und GPU-Kühlkörper wie auch die von South- und Northbridge werden demontiert, gereinigt und mit frischer Wärmeleitpaste wieder aufgesetzt. Das Netzteil wird geöffnet und - wie weitere Gehäuselüfter auch - ebenfalls vom Staub befreit. Ein mal ordentlich mit dem Staubsauger durch, den Rest erledigt die Luftdüse...

 

 

So verstaubt hätten wir den Rechner nicht wieder ausliefern können: Das wäre keine gute Arbeit gewesen!

Man muss bei solchen Aktionen aber auch immer einen Blick auf die entstehenden Kosten haben und vorzeitig kommunizieren. Nach den Bildern hatte der Kunde jedoch keine Einwände mehr.

 

 

Hier die Grafikkarte:

 

 

 

Wir haben den Geräuschpegel durch hochdrehende Lüfter spürbar senken können, auch haben wir die Temperatur der CPU um 16°C senken können. Doch nicht allein der Staub führte zu hohen Temperaturen: Alte, trockene Wärmeleitpaste trägt ebenso dazu bei.

So kann der Rechner ruhig die nächsten zwei bis drei Jahre laufen.

Staub hat verschiedene, unangenehme Eigenschaften:

  • er kommt nahezu überall vor (daher ist das gezeigte Beispiel keineswegs "extrem", sondern eher "normal")
  • er verstopft die Wärmeabfuhr und trägt dadurch zur Überhitzung bei
  • Staub an schnell drehenden Lüftern kann Spannungen erzeugen, kleine Funken können entstehen
  • im Staub tummeln sich gerne Milben, Viren und Bakterien, die molligen Temperaturen begünstigen ihre Vermehrung
  • Allergiker wissen ein Lied davon zu singen...
  • und vieles Unangenehme mehr!

Auch Server unterliegen dem Staub - hier sollte mindestens alle zwei Jahre nachgesehen werden! Immerhin laufen sie im Gegensatz zu üblichen Arbeitsplatzrechnern 24 Stunden an 7 Tagen in der Woche - unter Umständen viele Jahre ohne weitere Beachtung.

Notebooks werden meist schlimmer in Mitleidenschaft gezogen, was an den verschiedenen Einsatzorten und den dort herrschenden Bedingungen liegt. Gleichzeitig ist ihr Aufbau kompakter und die Zerlegung entsprechend komplexer:

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